Informationen aus erster Hand -Besuch im AWO-Seniorenzentrum Ortenburg

17. August 2021

Infos aus erster Hand - Besuch im AWO-Senioernzentrum Ortenburg
Informationen aus erster Hand - Besuch im AWO-Seniorenzentrum Ortenburg (v.l.Elisabeth Kössinger-Vordermaier, Hans Tauber, Dr. Waltraud Weigel, Bundestagskandidat Johannes Schätzl, stellvertretende Einrichtungsleiterin Julia Irgmeier, Ursula Eglseder, Heidy und Dieter Rabs)

SPD-Delegation besucht die AWO-Tagesheimpflege und das Seniorenzentrum in Ortenburg – Bundestagskandidat Johannes Schätzl auf Informationstour

Weil das Thema Pflege uns alle angeht und weil Pflege und Pflegenotstand eines der brennenden politischen Probleme gerade auch im Zusammenhang mit Corona sind, wollten sich die OrtenburgSPD und Bundestagskandidat Johannes Schätzl im AWO-Seniorenzentrum in Ortenburg und der angeschlossenen Tagespflegeeinrichtung vor Ort aus erster Hand informieren und gemeinsam Herausforderungen und Lösungsansätze zu diskutieren. Das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt ist in Ortenburg eine bedeutende Sozialeinrichtung und wichtiger Arbeitgeber für 120 Beschäftigte. Ein modernes Haus, 2005 neu erbaut, bietet es Platz für 90 Personen in 66 Einzel- und 12 Doppelzimmern. Julia Irgmeier, Trainee Einrichtungsleitung, führte die Besuchergruppe durch die zwei Einrichtungen. Die Tagespflege nahm ihre Arbeit 2019 auf, geplant für 15 Plätze, doch nur elf Personen dürfen aktuell zeitgleich in der Tagespflege aufgenommen werden. Carmen Willeitner, Leiterin der Tagespflege, stellte heraus, dass es Zielsetzung sei pflegende Angehörige zu entlasten, die stationäre Versorgung zeitlich hinaus zu schieben, Menschen wieder in eine Gemeinschaft einzubinden. Beim Rundgang durch die hochmoderne Einrichtung erläuterte sie an Beispielen, wie die bedürfnisorientierte Begleitung der Tagesgäste aussieht. Tagsüber gut versorgt in einer Einrichtung und Geborgenheit in familiärer Atmosphäre fühlen, abends „dahoam“ sein, die Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten, das wünschen sich immer mehr Angehörige wie Pflegebedürftige, so ihre Erfahrung.

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